Autor:in
Beatrix
Veröffentlicht
30. Juni 2026
Lesezeit
2 min
Das Projekt „Besser begegnen“ lädt auf den Jüdischen Friedhof in Potsdam ein. Führung und Arbeitseinsatz am Sonntag 5. Juli
Begegnung stärkt Zusammenhalt: Unter diesem Leitgedanken setzt sich das Projekt „Besser begegnen“ der Potsdamer Bürgerstiftung für den Dialog zwischen Menschen und gegen Antisemitismus ein. Am Sonntag, 5. Juli, um 11 Uhr lädt das Projekt auf den Jüdischen Friedhof am Pfingstberg in Potsdam ein.
Treffpunkt: Jüdischer Friedhof Potsdam, Puschkinallee 18, 14469 Potsdam
Geführter Rundgang mit dem Förderverein
Bei einem geführten Rundgang durch den Förderverein Jüdischer Friedhof Potsdam gibt es Gelegenheit, die Geschichte(n) des Friedhofs und seine Bedeutung kennenzulernen. Der Jüdische Friedhof Potsdam ist der größte und am besten erhaltene seiner Art in Brandenburg. Die Gesamtanlage – bestehend aus 532 historischen Grabanlagen, Trauerhalle und Gärtnerhaus – gehört zum UNESCO-Welterbe. 1992 nach jahrzehntelanger Schließung reaktiviert, gibt es seitdem hier wieder Begräbnisse nach jüdischem Ritus.
Gemeinsamer Arbeitseinsatz
Nach der Führung sind die Teilnehmenden eingeladen, gemeinsam mit anzupacken. Der 1743 angelegte Friedhof ist ein wertvolles Kulturdenkmal, das regelmäßige Pflege braucht. Der Arbeitseinsatz bietet zugleich Raum für Begegnung und Austausch. Bitte geeignete Kleidung tragen und Gartenhandschuhe mitbringen. Männliche Besucher benötigen auf dem Friedhof eine Kopfbedeckung.
Larkin Liederwald vom Projekt „Besser begegnen“: „Mit unseren Angeboten möchten wir ein offenes Miteinander und gesellschaftlichen Zusammenhalt fördern. Wir freuen uns auf viele Potsdamer:innen, die sich für die jüdische Geschichte und Gegenwart und für unser Projekt interessieren.“
Mehr Infos zum Projekt: https://www.potsdamer-buergerstiftung.org/aktuelles/projekte/besser-begegnen
Foto: Anke Geißler-Grünberg